Jöbstl setzt auf Umweltfreundlichkeit und Kostenbewusstsein

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Das Speditions- und Transportunternehmen Jöbstl steht für moderne Logistik-Konzepte

Als erste EMAS-zertifizierte Spedition in Österreich versucht die steirische Firma Jöbstl Tag für Tag besonders effizient zu arbeiten und dabei insbesondere den Umweltaspekt zu berücksichtigen. Dieses Konzept spart Kosten und schont die Umwelt – vor allem dank der maßgeschneiderten Transport- und Wartungs-Lösungen der Pappas Gruppe.

Der Umwelt zuliebe – von A bis Z

"Wir haben uns für eine allumfassende, umweltfreundliche Betriebsführung entschieden", bringt es Christoph Jöbstl, Geschäftsführer am Standort Wundschuh, auf den Punkt. Jöbstl: "Unser Unternehmen geht sogar so weit, dass wir ein Handbuch für Mitarbeiter, Lieferanten und Kunden entwickelt haben, mit dem wir unser umweltfreundliches Denken und Agieren auch unseren Partnern darlegen möchten, um in der gesamten Logistikkette nachhaltiges Handeln sicherzustellen.“

Darüber hinaus wird vom Kunden immer häufiger eine exakte CO2-Bilanz verlangt, die selbst die eingesetzten Subfrächter miteinschließen muss. Als erste Spedition in Österreich ist man daher auch EMAS-zertifiziert. EMAS ist eine Kurzbezeichnung für "Eco-Management and Audit Scheme“, auch bekannt als EU Öko-Audit, einem Gemeinschaftssystem aus Umweltmanagement und Umweltbetriebsprüfung für Unternehmen, die ihre Umweltleistung verbessern möchten.

Die Kosten im Vorhinein kennen

„Aus diesem Grund sind wir auch sofort ab Verfügbarkeit der Fahrzeuge auf Euro 6-Modelle umgestiegen“, erläutert Jöbstl. Die neu angeschafften Fahrzeuge werden im Schnitt drei Jahre behalten, wobei sich vor allem im letzten Einsatzjahr, wenn sie zwischen 600.000 und 900.000 km zurückgelegt haben, laut Jöbstl klare Qualitätsunterschiede zeigen.

Gefahren werden sie in erster Linie im Sammelgutverkehr, was bedeutet, dass stets die gleiche Strecke befahren wird. Jöbstl: „Gerade hier kommt PPC (Predictive Powertrain Control) voll zum Tragen, sodass der Mercedes-Benz Actros gegenüber den Mitbewerbern bis zu 15 Prozent an Kraftstoffersparnis ermöglicht und wir mit unserem gesamten Fuhrpark einen Verbrauch von deutlich unter 30 Liter auf 100 Kilometer erzielen.“

Derzeit setzt das Unternehmen Jöbstl rund 60 eigene Fahrzeuge ein, die eine Hälfte davon sind Kühl-, die andere Planen-Fahrzeuge. Dazu kommen noch etliche Sonderaufbauten wie ein Volumenauto mit Hebebühne, Fahrzeuge mit Mitnahmestapler oder spezieller Ausrüstung für den Transport von Medikamenten.

Mit dem Partner Wittwar, einem Unternehmen der Pappas Gruppe, hat man einen maßgeschneiderten Service- und Wartungsvertrag für die 36-monatige Einsatzzeit mit fixen Rückkaufwerten vereinbart. Darüber hinaus wurde für Lkw, die länger eingesetzt werden, eine Vollgarantie von drei Jahren bzw. eine Garantie auf den Antriebsstrang von fünf Jahren abgeschlossen.

Telematik und Spezialfahrzeuge

Anhand der Auswertung von Telemetrie-Daten schult Jöbstl seine Fahrer ganz gezielt, weckt ihr Bewusstsein für Verbrauchsfallen und fördert kostenbewusstes Fahren. Außerdem setzt Jöbstl auch besondere Spezialfahrzeuge ein: Etwa einen Einachsauflieger für die Cargo-Line mit 10 bis 12 Tonnen Nutzlast oder einen speziell konzipierten, strömungsgünstigen Planen-Auflieger. „Weitere Treibstoffersparnisse wären etwa mit 25,25 Meter-Kombination möglich, speziell im Bereich der Paketdienste oder der Sammelverkehre in der Nacht", ist Jöbstl überzeugt.

 

Das Speditions- und Logistikunternehmen Jöbstl setzt auf die Euro 6-Modelle von Mercedes-Benz.
Christoph Jöbstl, Geschäftsführer am Standort Wundschuh.
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