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Die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Güssing ist in vielerlei Hinsicht eine besondere Wehr. Das zeigt sich zum einen an den eigenständigen Uniformen der rund 60 aktiven Mitglieder und zum anderen auch am sehr kreativen Fuhrpark, der unter anderem einen 6x6 Pinzgauer (dieser wird für Einsätze auf der Burg Güssing frisch gehalten) bereithält.

Als Bezirksstützpunkt-Feuerwehr wird der Mannschaft auch die ehrenvolle Aufgabe, stets über eine Drehleiter zu verfügen, zuteil. Nach 28 Jahren im Dienst, wurde diese zum damaligen Anschaffungszeitpunkt hochmoderne Drehleiter jetzt ausgemustert. An ihre Stelle rückt eine hypermoderne, 32 Meter hoch aufragende Drehleiter. Dank eines Gelenkteils am obersten Leitersegment ist es mit dieser Form einer Drehleiter möglich, den Korb auch unter Brücken oder über Hausdächer hinweg in Position zu bringen. Wichtig ist diese Funktion auch im Katastrophenschutzeinsatz, da mit dieser Basis die Menschenrettung (vier Personen fasst der Korb) ebenso erleichtert wird wie beispielsweise das schichtweise Aufarbeiten abgebrochener Bäume im Stadtgebiet.

Als Basisfahrzeug für die Drehleiter Güssing fungiert ein 330 PS starker Mercedes-Benz Econic der allerneuesten Euro 6-Generation. Wie neu, zeigt sich daran, dass es sich hier um das erste Euro 6-Modell dieses Typs in Österreich handelt. Ausschlaggebend für die Wahl waren neben der niedrigen Bauhöhe auch Handling, Übersichtlichkeit und Flexibilität dieses Modells, das punkto Preis-/Leistungsverhältnis die Ausschreibung der BBG für sich entscheiden konnte. Wichtig war die Anschaffung einer neuen Drehleiter für Abschnittsfeuerwehrkommandant Thomas Jandrasits auch durch den neuerlichen Anstieg von Brandeinsätzen bei den Feuerwehren im Bezirk Güssing. Thomas Jandrasits ist es auch, der hinter der Idee steht, dass jedes aktive Mitglied seiner Feuerwehr mit der Drehleiter umgehen können muss. Das gilt sogar für die Gruppe jener Mitglieder, die gar keinen Führerschein der Klasse C besitzen. Nur so ist es für Jandrasits gesichert, dass das vorhandene Equipment auch immer dann verwendet werden kann, wenn es gerade nötig ist. Anlässlich der offiziellen Übergabe des neuen Mercedes-Benz Econic bot sich für das Team dann auch die Möglichkeit, sich mit der Steuerung der modernen Drehleiter auseinander zu setzen. Bis dann wirklich alle auch im Einsatz an Steuer dürfen, werden vermutlich noch ein paar Monate vergehen.

 

 

 

 

 

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