Weil Umweltschutz Vertrauenssache ist

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Seit 1942 unternehmerisch aktiv, steht die Familie Höller aus St. Johann im Pongau schon mehr als 50 Jahre im Dienst der Abfallwirtschaft.

Schon sehr früh erkannten die Firmengründer Katharina und Matthias Höller, wie wichtig künftig die Bewältigung der Müllproblematik sein würde. Seit nunmehr 20 Jahren ist mit den Brüdern Gerhard und Matthias Höller die zweite Generation erfolgreich am Steuer.

Aufgeteilt in verschiedene Unternehmensbereiche zählt heute der Containerdienst ebenso zum Aufgabengebiet der Höller Gruppe wie Hausmüll- und Abfallsammlung, die Abwasserbeseitigung und auch die Straßenreinigung. Hinzu kommen unter anderem noch die Abbruch und Altlastensanierung, das Baurestmassenrecycling oder die Sammlung und Behandlung gefährlicher Abfälle. Jährlich werden durch die Höller Gruppe ca. 450.000 Tonnen Abfall gesammelt, bearbeitet und einer Wiederverwertung zugeführt. All dies fordert neben einer breit aufgestellten Mannschaft auch einen großen Fuhrpark voller Spezialfahrzeuge, gilt es doch, auch in Spitzenzeiten entsprechende Ressourcen bereit zu halten. Als weiteres Standbein stellt sich der Zweigbetrieb A.B.S. in den Segmenten Abschleppdienst, Autokräne und Spezialtransporte als fixe Größe dar.

Dem hohen Qualitätsanspruch verpflichtet setzt die Höller Gruppe bei einem großen Teil der Fahrzeugflotte auf Produkte aus dem Hause Mercedes-Benz und der Pappas Gruppe. Mittlerweile sind es bereits 11 Stk. Euro 6 Fahrzeuge aus der neuen Generation, wobei der überwiegende Teil auf die Baureihe Arocs fällt. In unterschiedlichen Konfigurationen und mit den verschiedensten Aufbauten sind sie auf die jeweiligen Einsätze maßgeschneidert. Ganz neu dabei sind zwei Arocs Modelle mit der Turbo Retarder Kupplung TRK. Dabei handelt es sich um ein Arocs 2651LS 6x4 Sattelzugfahrzeug, das in der Regel mit einem Kippsattel seinen Dienst in anspruchsvollem Terrain verrichtet, aber auch bei Bergeeinsätzen und im Schwerlasttransport mit Tiefladeauflieger unterwegs ist. Das zweite Fahrzeug mit TRK ist ein Arocs 4151AK 8x6 mit Kipperaufbau. Da dieses Fahrzeug nicht nur für Transportaufgaben in schwierigem Gelände, sondern auch als Schleppfahrzeug genutz wird, wurde der Aufbau noch um diverses Abschleppzubehör ergänzt. So ist das Fahrzeug im Winter häufig als “Retter in der Not” vor dem Tauerntunnelportal anzutreffen. Zumeist dann, wenn auf Grund winterlicher Bedingungen rund um den Tauerntunnel nichts mehr geht und die Schneepflüge durch hängengebliebene LKWs an ihrer Arbeit gehindert werden.  Gerade in diesem extremen Einsatzbereich, wo der Arocs selbst mit Ballastgewicht versehen ist, einen 40 Tonnen Sattelzug ins Schlepptau bekommt, und dann noch bei beträchtlicher Steigung anfahren muß, spielt die Turbo Retarder Kupplung ihre Stärken so richtig aus. Versehen mit Schneeketten auf mehreren Achsen gibt es hier in der Regel nichts, was den Arocs aufhalten könnte, und das obendrein verschleißfrei. Er erfüllt damit genau das, wofür die Höllergruppe steht, für verantwortungsvolles Handeln in allen Unternehmensbereichen aund auf allen Ebenen.

Fünf Fragen an Gerhard Höller:

F1) Was sind die wesentlichen Kriterien, die jedes Fahrzeug in Ihrem Fuhrpark erfüllen muss?

Wir werden täglich mit neuen Herausforderungen konfrontiert, was wiederum hohe Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit vom Fuhrpark erfordert. Die Anschaffungskosten eines LKWs sind hier zwar auch wichtig, aber primär geht es um die Life-Cycle-Kosten bis hin zum Wiederverkauf.

F2) Werden die teils sehr komplexen Aufbauten auf neue Fahrgestelle übertragen oder tauschen Sie stets das komplette Fahrzeug?

In der Regel werden die Aufbauten nur für ein Fahrzeug verwendet, umso mehr ist ein qualitativ hochwertiges Fahrgestell wichtig. Auch im Wiederverkauf lassen sich die Fahrzeuge mit Aufbau natürlich besser verwerten, als wenn man den Aufbau herunter nimmt.

F3) Was macht für Sie den Unterschied zwischen Mercedes-Benz Modellen und anderen Fahrzeugmarken in Ihrem Betrieb aus?

Wie schon erwähnt die Qualität der Fahrgestelle; hohe Verfügbarkeit und Langlebigkeit, da eben sehr oft teure Aufbauten montiert werden; flexible Aufbaumöglichkeiten, Verfügbarkeit einer großen Auswahl an Nebenantrieben; hohe Teileverfügbarkeit, guter Wiederverkauf, dichtes Servicenetz

F4) Stichwort Fahrzeugbergung: Was ist für Sie ein extremer Tag? Wie viele Fahrzeuge haben Sie hier maximal im Einsatz und wie lässt sich so ein Einsatz koordinieren?

Jede Fahrzeugbergung gestaltet sich individuell, und man ist bei jeder Bergung vor neue Herausforderungen gestellt. Wir haben dafür erfahrene Einsatzleiter vor Ort, die dann gemeinsam mit der Disposition den Fahrzeug- und Personalbedarf koordinieren. Wir sind an 365 Tagen 24 Tunden erreichbar. Unser Service umfasst sämtliche Belange von einfachen Abschleppfahrten mit einem Fahrzeug, bis hin zu aufwendigen LKW-Bergungen bei denen oft mehrere Fahrzeuge und auch Schwerlastkräne zum Einsatz kommen, und häufig auch Dekonterminationen durchgeführt werden müssen.

F5) Ihren Mercedes-Benz Fuhrpark betrachtend zeigt sich, dass Sie viel Wert auf hochwertige technische Ausstattung legen. Als Beispiel dafür fällt mir hier die Turbo Retarder-Kupplung im neuen Arocs ein. Entspricht diese Vorgehensweise Ihrem Verständnis von einem effizienten Fuhrpark? Erwarten Sie sich dadurch auch höhere Erlöse beim Wechsel auf ein neues Fahrzeug oder geht es Ihnen darum, Ihren Mitarbeitern ein perfektes Werkzeug zu bieten?

Der Fuhrpark sollte die bestmögliche Ausstattung für die jeweiligen Einsätze aufweisen, und für das Fahrpersonal eine Erleichterung darstellen, um möglichst effizient handeln zu können, und somit auch wieder für unsere Kunden einen Nutzen zu bieten.

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