3 Mercedes-Benz Sprinter als Katastropheneinsatzfahrzeuge für den Landesverband des Rotes Kreuz Tirol

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Landeshauptmann Günther Platter übergab kürzlich die ersten drei neuen Mercedes-Benz Sprinter des Retterwerk Hall, die künftig als Katastropheneinsatzfahrzeuge genutzt werden, an Präsident Reinhard Neumayr und Landesrettungskommandant Heinz Wolf. Die Fahrzeuge werden in Lienz, Schwaz und Imst stationiert sein und sind einzigartig in Österreich: mit einem Aufbau der Firma Empl und mit speziellen Rollcontainern ausgestattet kann mit diesen Mercedes-Benz Transportern sowohl die Mannschaft (bis zu 6 Personen) als auch das erforderliche Material bei Katastropheneinsätzen gezielt und bedarfsgerecht an den
Einsatzort gebracht werden. So werden die drei Sprinter für Sanitäts-, Betreuungs- oder Versorgungseinsätze verwendet. Das Rote Kreuz Tirol wurde bei der Anschaffung der Fahrzeuge vom Land Tirol unterstützt. Für das kommende Jahr wurde bereits der Erwerb von zwei weiteren Fahrzeugen mit derselben Ausstattung für die Bezirke Reutte und Kitzbühel fixiert.

Neue Ära der Katastrophenhilfe für Tirol

„Nach einjähriger Entwicklungsarbeit beginnt mit diesen Fahrzeugen eine neue Ära der Katastrophenhilfe in Tirol. Sowohl Material- als auch Personaltransport werden hier erstmals in einem Fahrzeug ermöglicht", so Landesrettungskommandant Heinz Wolf. Landeshauptmann Günter Platter betont: „Tirol als Land im Gebirge muss sich auch für extreme Wettersituationen und Naturereignisse rüsten. Von Lawinen über Hochwasser und Muren ist unser Land in den vergangenen Jahrzehnten immer wieder mit Extremsituationen konfrontiert gewesen. Durch unser hervorragend aufgestelltes Katastrophenmanagement konnten all diese Herausforderungen bewältigt werden.“

Tirol nimmt mit den drei neuen Fahrzeugen eine Vorreiterrolle in Österreich ein: „Österreichweit ist Tirol der erste Landesverband im Roten Kreuz, der ein derartiges Fahrzeugsystem einführt und zählt damit zu den Vorreitern im Bereich der sanitätsdienstlichen Katastrophenhilfe”, so Präsident Dr. Reinhard Neumayr. Anstehenden Großereignissen kann im Land Tirol somit gelassen entgegengeblickt werden, wie LHStv. Josef Geisler im Hinblick auf die Sicherheits Herausforderungen ausführt: „Tirol muss nicht nur auf Naturereignisse gut vorbereitet sein, sondern auch entsprechende Vorsorge bei Großveranstaltungen treffen. So finden bei uns im Sportbereich in den kommenden Jahren zahlreiche Europa- und Weltmeisterschaften statt. Aber auch Termine wie der G7-Gipfel oder das Bilderbergtreffen erfordern unsere bestmögliche Einsatzbereitschaft.“

Bei der feierlichen Übergabe der drei neuen Mercedes-Benz Sprinter an das Rote Kreuz Tirol (1. Reihe v.l.n.r.): Landesrettungskommandant Heinz Wolf, Präsident Dr. Reinhard Neumayr, Landeshauptmann Günther Platter, LHStv. Josef Geisler.
Mit diesen drei speziell aufgebauten Mercedes-Benz Sprinter-Modellen nimmt das Land Tirol künftig eine Vorreiterrolle in der sanitätsdienstlichen Katastrophenhilfe ein. © Rotes Kreuz Tirol und Land Tirol
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