Ladeinfrastruktur in Österreich: mehr Ladepunkte, mehr Komfort

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Mercedes-Benz an einer Ladestation mit Windrädern im Hintergrund.

    Österreichs Ladenetz wächst

    Die Elektromobilität nimmt in Österreich weiter an Fahrt auf. Parallel zur steigenden Zahl an Elektrofahrzeugen wächst auch das öffentliche Ladenetz. Mercedes-Benz verbindet diese Infrastruktur mit intelligenten digitalen Diensten und baut zugleich ein eigenes Schnellladenetz auf.

    Mit dem Ausbau steigt nicht nur die Zahl der Lademöglichkeiten. Auch die verfügbare Ladeleistung wird immer wichtiger. Während Ladepunkte mit geringerer Leistung vor allem beim längeren Parken – beispielsweise zu Hause, am Arbeitsplatz oder beim Einkaufen – sinnvoll sind, ermöglichen Schnell- und Ultraschnellladestationen kurze Ladestopps auf längeren Strecken.

    Künftig rücken außerdem elektrische Nutzfahrzeuge stärker in den Mittelpunkt. Die ASFINAG plant, bis 2030 alle rund 60 eigenen Rastplätze mit Ladeinfrastruktur auszustatten. Ein erstes Paket umfasst 21 Rastplätze, die im Laufe des Jahres 2027 in Betrieb gehen sollen. Vorgesehen sind pro Standort mindestens acht Schnellladepunkte für Pkw. Für Lkw sollen unter anderem Megawatt-Ladesysteme sowie Möglichkeiten zum Laden während der nächtlichen Ruhezeit entstehen.

    Mercedes-Benz verbindet Fahrzeug und Ladeinfrastruktur

    Ein dichtes Ladenetz ist eine wesentliche Voraussetzung für komfortable Elektromobilität. Ebenso wichtig ist jedoch, dass Fahrerinnen und Fahrer Ladestationen einfach finden, nutzen und bezahlen können. Mercedes-Benz verfolgt deshalb einen ganzheitlichen Ansatz:

    • Der digitale Ladedienst MB.CHARGE Public,
    • die Navigation mit Electric Intelligence und die eigenen
    • Mercedes-Benz Charging Hubs greifen nahtlos ineinander.

    Was ist MB.CHARGE Public?

    MB.CHARGE Public ist der digitale öffentliche Ladedienst von Mercedes-Benz. Er bietet Zugang zu rund drei Millionen Ladepunkten von mehr als 1.500 Ladeanbietern weltweit. Statt für jeden Betreiber einen eigenen Vertrag oder eine eigene Ladekarte zu benötigen, können Mercedes-Benz Fahrerinnen und Fahrer mit einem zentralen Ladevertrag bei zahlreichen unterschiedlichen Anbietern laden.

    Die Funktionen sind direkt in das MBUX Multimediasystem und in die Mercedes-Benz App integriert. Dort können Sie Ladestationen in Ihrer Nähe, entlang der geplanten Route oder am Ziel suchen. Verfügbarkeit, Ladeleistung und die jeweils geltenden Kosten werden bereits vor dem Ladevorgang angezeigt.

    Die Authentifizierung erfolgt je nach Ladestation über die Mercedes-Benz App, die MB.CHARGE Public RFID-Ladekarte oder über Plug & Charge. Bei Plug & Charge genügt es, das Ladekabel mit einem kompatiblen Fahrzeug zu verbinden. Fahrzeug und Ladesäule tauschen die erforderlichen Vertragsdaten automatisch aus und der Ladevorgang startet ohne zusätzliche Freigabe per App oder Ladekarte. Die Abrechnung erfolgt anschließend über die im Ladevertrag hinterlegte Zahlungsmethode.

    Zu den weiteren Vorteilen zählen transparente Ladekosten, unterschiedliche Tarife für verschiedene Fahr- und Ladeprofile sowie das grenzüberschreitende Laden ohne zusätzlichen Vertrag innerhalb Europas. Bei teilnehmenden Mercedes-Benz Charging Hubs können MB.CHARGE Public Kundinnen und Kunden zudem einen Ladepunkt reservieren.

    Welche Voraussetzungen gelten?

    Für die private Nutzung von MB.CHARGE Public benötigen Sie eine Mercedes me ID sowie die Fahrgestellnummer eines elektrifizierten Mercedes-Benz Fahrzeugs. Das Fahrzeug muss mit Ihrem Benutzerkonto verknüpft sein. Zusätzlich ist ein separater Ladevertrag mit dem für den Dienst vorgesehenen Vertragspartner erforderlich. Die verfügbaren Funktionen und Tarife können je nach Fahrzeugmodell, Ausstattung, Land und Ladeanbieter variieren.

    Geschäftskunden profitieren unter anderem von einer zentralen Fahrzeug- und Benutzerverwaltung, einer gemeinsamen Abrechnung der Ladevorgänge sowie einem Flottenladeportal. Für die Aktivierung werden ein Mercedes-Benz Unternehmensprofil, verknüpfte Fahrzeuge, ein Ladevertrag mit dem Drittanbieter und grundsätzlich eine Umsatzsteuer-Identifikationsnummer benötigt.

    Green Charging mit MB.CHARGE Public

    Mercedes-Benz unterstützt über MB.CHARGE Public auch das Laden mit erneuerbarer Energie. Wird an einem öffentlichen Ladepunkt noch kein Strom aus erneuerbaren Quellen bereitgestellt, sorgen sogenannte Energy Attribute Certificates dafür, dass eine dem Ladevorgang entsprechende Menge Strom aus erneuerbarer Erzeugung in das Stromnetz eingespeist wird.

    Die dafür verwendeten Zertifikate stammen nach Angaben von Mercedes-Benz aus zertifizierten Wind- und Solaranlagen. Damit ergänzt Green Charging den kontinuierlichen Ausbau der direkten Versorgung von Ladestationen mit erneuerbarer Energie.

    Wie funktioniert die Navigation mit Electric Intelligence?

    Die Navigation mit Electric Intelligence unterstützt Sie bei der Planung längerer Fahrten mit einem vollelektrischen Mercedes-Benz. Das System berechnet eine möglichst zeiteffiziente Route und integriert erforderliche Ladestopps automatisch in die Navigation.

    Berücksichtigt werden unter anderem der aktuelle Ladezustand, die verbleibende Reichweite, die Verkehrslage, die Topografie, die Außentemperatur sowie der Energiebedarf für Heizung oder Klimatisierung. Auch die Ladeleistung, Verfügbarkeit und voraussichtliche Dauer der Ladestopps können in die Routenplanung einfließen. Ändern sich die Verkehrs- oder Rahmenbedingungen während der Fahrt, wird die Route entsprechend aktualisiert.

    Bei entsprechend ausgestatteten Fahrzeugen kann die Navigation außerdem die Batterie auf das bevorstehende Schnellladen vorbereiten. Durch diese Vorkonditionierung kann die verfügbare Ladeleistung besser nutzen. 

    © Mercedes-Benz AG
    Ein weißer Mercedes-Benz Transporter lädt an einer Ladestation.

    Eigene Mercedes-Benz Charging Hubs

    Neben dem Zugang zu öffentlichen Ladenetzen baut Mercedes-Benz ein eigenes globales Schnellladenetz auf. Mercedes-Benz Charging Hubs sind derzeit unter anderem in Europa, Nordamerika, China, der Türkei, Japan und Südkorea verfügbar. Bis zum Ende des Jahrzehnts plant das Unternehmen mehr als 2.000 eigene Ladeparks mit insgesamt über 10.000 Ladepunkten.

    Mercedes-Benz Kundinnen und Kunden profitieren von der Integration in MB.CHARGE Public, Plug & Charge, attraktiven Tarifen und – an ausgewählten Standorten und mit kompatiblen Fahrzeugen – einer Reservierungsfunktion.

    Mercedes-Benz Charging Hubs in Österreich

    Der erste eigene Mercedes-Benz Charging Hub Österreichs wurde am 30. Juni 2025 in Parndorf eröffnet. Der Standort befindet sich direkt an der A4 beim Parndorf Fashion Outlet und bietet zehn Ladepunkte mit einer Leistung von jeweils bis zu 400 kW. Der Ladepark ist barrierefrei und rund um die Uhr für Elektrofahrzeuge aller Marken zugänglich.

    Seit Februar 2026 steht außerdem ein Mercedes-Benz Ladepark in Spittal an der Drau zur Verfügung. Der Standort an der A10 Tauern Autobahn verfügt über acht Ladepunkte mit bis zu 400 kW und eignet sich sowohl für Pkw als auch für elektrische Vans. Aufenthalts-, Einkaufs- und Verpflegungsmöglichkeiten befinden sich in unmittelbarer Nähe.

    Autos an Ladestationen vor dem Outletcenter Parndorf mit vielen Markenlogos.

    Elektrisch unterwegs mit Pappas

    Das wachsende Ladenetz, hohe Schnellladeleistungen und intelligente Dienste wie MB.CHARGE Public und Electric Intelligence machen längere Fahrten mit einem Elektroauto zunehmend komfortabel und planbar.

    Entdecken Sie die aktuellen vollelektrischen Mercedes-Benz Modelle bei Pappas und lassen Sie sich zu Fahrzeugen, Reichweiten, Lademöglichkeiten und digitalen Diensten persönlich beraten.

    Quellen: 

    • Wirtschaftsnachrichten West // Ausgabe 06/2026 // Seite 12-13
    • Mercedes-Benz