Profi für Beton Baustoffe setzt auf Mercedes Arocs von Pappas

Der im steirischen Murtal ansässige Beton- und Baustoffprofi Peintner setzt auf die bewährte Lkw-Technik von Mercedes-Benz und den Service der Firma Pappas.

Neu im Fuhrpark sind zwei 4-Achser mit Mischtrommel und Betonpumpenaufbau. Unweit des ehemaligen Österreichrings in Zeltweg, der inzwischen bekanntlich Red Bull-Ring heißt, ist das Beton- und Betonsteinwerk Peintner in Weißkirchen in der Steiermark zu finden. Der Baustoffprofi bietet hochwertige Baumaterialien, vom einfachen Schalstein bis zum hochwertigen Liapor-Stein, einem Schall- und Wärmeisolierenden Baustein aus Blähtonkügelchen (Leca-Kugeln) und Zement.

Produziert werden die Beton- und Liaporsteine am Betriebsgelände vor Ort und direkt ab Werk oder über die heimischen Baufirmen und Baustoffhändler verkauft. Die Zustellung erfolgt durch eigene Pritschen-Lkw mit Kranaufbau.

Abgesehen von der Betonsteinproduktion gehört auch eine Schottergrube zum Peintner´schen Baustoffimperium. Dabei nimmt die Vermarktung des Schüttguts selbst allerdings einen untergeordneten Stellenwert ein. Der Schotter und Kies dient vielmehr als Rohstoff für die Baustoffproduktion und selbst hergestellten Transportbeton. Mit der Mischanlage, die sich direkt in der Grube befindet, werden Baustellen im Umkreis von 80 Kilometern mit hochwertigem Beton versorgt. Dazu verfügt Peintner über sechs Fahrmischer und zwei mobile Betonpumpen.

Der richtige Lkw für den Knochenjob am Bau

Die Fahrzeuge werden im Betrieb stark beansprucht, aber dennoch lange genutzt. Der älteste Mercedes-Lkw im Fuhrpark ist 17 Jahre alt und hat bereits 20.000 Betriebsstunden abgeleistet, auch wenn das aufgrund des hervorragenden Wartungszustands kaum zu erkennen ist. Die Fahrmischer bekommen nach der ersten Hälfte der Nutzungsdauer zudem eine neue Trommel verpasst. So kommen also wenigstens zwei Mischeraufbauten auf ein Fahrzeugleben.

Worauf es bei der Wahl der Lkw folglich ankommt, ist vor allem eine hohe Standfestigkeit der Maschine und ein guter Service. Mit beidem wurde Peintner beim Händler- und Servicepartner von Mercedes-Benz, der Firma Pappas, fündig. Die jüngsten zwei Neuzugänge im Fuhrpark erwarb das Unternehmen bei Pappas Steiermark in Niklasdorf. Es sind dies zwei 4-Achs-Fahrgestelle des Typs Mercedes Arocs, ein Fahrmischer und eine mobile Betonpumpe mit satten 37 Metern Länge.

„Gerade beim Mischer ist der Mercedes vom Radstand her das beste Fahrzeug. Hinzu kommt die hohe Wendigkeit und die intuitive Bedienung“, erklärt Herbert Peintner. Auch das Automatikgetriebe schaltet einwandfrei und erleichtert so dem Fahrer den Alltag im Job. Ein weiterer Aspekt ist die Kompetenz des Mercedes-Partners Pappas bei An-, Auf- und Umbauten. Sowohl die Zusammenarbeit mit dem Aufbauer bei der Bestellung als auch der laufende Service der Fahrzeuge funktionieren reibungslos.

„Die Werkstatt ist in der Nähe und die Betreuung ist super, in diesem Punkt sind wir sehr zufrieden“, sagt Firmenchef Peintner.

Familienbetrieb mit Tradition

Begonnen hat die Erfolgsgeschichte des Familienbetriebs im Jahr 1972. Damals gründete der Vater Anton gemeinsam mit seiner Frau Pauline das Betonsteinwerk in Weißkirchen. Zunächst fokussierten sich die beiden auf die Produktion von Schalsteinen. Im Jahr 1984 verstarb Anton Peintner überraschend.

Herbert, damals gerade einmal 14 Jahre alt, war unerwartet früh mit seiner Rolle als Juniorchef konfrontiert und unterstützte fortan seine Mutter nach Kräften im Betrieb. Das Duo sollte sich als äußerst erfolgreich erweisen. Nach und nach wurden neben Schalsteinen auch Liapor-Produkte ins Portfolio aufgenommen. 1997 kaufte das Unternehmen schließlich in kurzer Entfernung zum Stammwerk eine Schottergrube.

Bis zu 50.000 Tonnen Kies wurden fortan jedes Jahr an einen Kooperationspartner im Transportbetonbereich ausgeliefert, ehe die Einführung der Streckenmaut auf der Autobahn den Schüttguttransport unrentabel werden ließ. Herbert Peintner steckte auch diesmal den Kopf nicht in den Sand und beschloss kurzerhand, seinen Kies zu veredeln – nämlich zu Transportbeton. Dazu erwarb er im Jahr 2005 eine eigene Mischanlage, mit der er seither Baustellen im Mur- und Lavantal mit Beton beliefert. Die Firma beschäftigt dazu 20 Mitarbeiter und betreibt 15 eigene Lkw. Auch Seniorchefin Pauline Peintner und ihr Lebensgefährte Johann Feierl, Herbert Peintners Frau Margarete, sein Sohn Peter und seine Tochter Claudia arbeiten im Betrieb.

Der Stolz der Firma ist der Fuhrpark mit sechs Fahrmischern und zwei Betonpumpen sowie einigen Kippern und Pritschen mit Kranaufbau. Damit die Fahrzeuge optimal gewartet sind, werden Ölwechsel und Regelservice von der professionellen Fachwerkstätte durchgeführt, im Falle der neuen Arocs ist das die Firma Pappas in Fohnsdorf. Zudem gibt es in der Firma Peintner aber auch eine eigene Werkstatthalle, mit zwei Reparaturbahnen und einer langen Grube für schwere Nutzfahrzeuge.

Während im Winter das Geschäft am Bau zur Ruhe kommt, können sich die Mitarbeiter dort der Pflege, Reparatur und Instandhaltung der Lkw widmen. Das erhöht die Nutzungsdauer und sorgt, dank eines bestens gepflegten Fuhrparks, auch für einen optimalen Auftritt beim Kunden. Und wenn einmal wirklich Not am Mann ist, dann setzt sich auch Herbert Peintner selbst ans Steuer.

Text und Bilder: TRAKTUELL